(sprich “Köbnhaun”)
Ich (David) war letztes Wochenende und ein bisschen länger mit meiner Familie in Kopenhagen:
Nyhavn. Eine Sraße direkt am Wasser, die abends noch belebter war als hier, auf der ganzen Länge sind Kneipen und Cafés.
Dieses kleine Häusschen ist ein komplettes Café, von denen es viele in der Stadt gibt.
Das Rosenborg Slot, in dem die dänische Krone aufbewahrt wird.
Christiania ist grüner Streifen direkt in Kopenhagen, benannt nach der Insel, auf der es liegt: Christianshavn.
Die Zacken auf der Karte gehörten früher zur Festung.
1971 sollte das verlassene Militärgelände geräumt werden und wurde, um das zu verhindern von Studenten besetzt. Heute leben dort immer noch 700 Erwachsene 150 Kinder und 200 Hunde und es wird “soziales Experiment” genannt. Die Idee ist, in Freiheit zu leben und nicht irgendwelche Politiker über sich entscheiden zu lassen, sondern sich selbst das Gemeinwesen zu gestalten. Es gibt regelmäßige Treffen bei denen alle über allgemeine Belange diskutieren, Entscheidungen werden nur mit Konsens getroffen. Das System lässt sich mit Sozialismus vergleichen und funktioniert seit 37 Jahren sehr gut in dieser kleinen Gemeinschaft, wo jeder jeden kennt.
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Das “Bananenhaus”, gebaut von einem deutschen Zimmermann.![]()
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Das ist der Kindergarten, der aus der Gemeinschaftskasse bezahlt wird. Viele Einwohner von Christiania arbeiten außerhalb, es gibt auch viele Akademiker. Die anderen arbeiten z.B. in Werkstätten in Christiania oder sind arbeitlos. Eine dieser Werkstätten stellt die in der ganzen Stadt beliebten Christiania-Bikes her, mit denen man Lasten, Kinder und Freunde transportieren kann: ![]()
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12:00 Uhr, Wachablösung vor Schloss Amalienborg, dem Wohnsitz der dänischen Königsfamilie. Die nicht gehisste Flagge verrät, dass die Königin nicht Zuhause ist und vom Balkon winken kann.
In Kopenhagen fährt jeder Fahrrad. Es gibt überall gute Fahrradstraßen mit extra Ampeln für Fahrräder.
Das hier ist das Hafen-Laboratorium, ein künstlerisches Projekt zur Erforschung der Möglichkeiten des Hafens. Wir wurden erst mal zu einer Tasse Tee auf dem Balkon über dem Wasser eingeladen. Und durften dann kostenlos ein Tretboot leihen und durch die Kanäle fahren.
Tivoli. Ein Freizeitpark mitten in der Innenstadt, zwischen Hauptbahnhof und Rathaus. Fast jeder Kopenhagener hat eine Jahreskarte und man kann dort auch einfach nur zum Essen hingehen oder zu Konzerten usw.
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Kopenhagen kommt mir sehr freundlich, kreativ, menschlich und irgendwie alternativ vor.
Viele Grüße
David

5 responses so far ↓
1 manumik
// Jul 31, 2008 at 2:33 am
Wusste garnicht dass kopenhagen so viel zu bieten hat.
2 tobi
// Jul 31, 2008 at 10:07 am
ó_Ô ich auch nich
du speedposter
3 ziedav
// Jul 31, 2008 at 11:34 am
ja ich hab vorher auch eigentlich gar nichts über die stadt gewusst. Aber es gibt noch viel mehr, ich hab hier nur das interessanteste geschrieben…
4 simon
// Jul 31, 2008 at 10:57 pm
ja da war ich auch schon, die wachablösung hab ich auch gesehen^^ und manch andere dinge auch
5 KØBNHAVN « Los quadros Muchachos // Oct 24, 2008 at 1:07 pm
[...] http://www.3bewohnerderer.de/2008/07/kbnhavn/ [...]
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