Produktbewertung des Autors: – 
Humor:- wenig humorvoll
Spannung: – ohne Spannung
Action: – wenig
Romantik: – null
Pro: – Gute Schauspieler, ein bis zwei gute Humoreinlagen
Kontra: – Schlechte Handlung, sinnlose Zeitvergeudung
Empfehlenswert? – nein
Burn after WATCHING!
Ein Film der derzeit ( Herbst 2008) in den Kinos und die vielversprechende(action und humor Überladene) Filmvorschau sowie die Beifall-überschüttenden Kritikerhymnen versprachen einen garantiert netten Kinoabend.Der Film wurde von Ethan und Joel Coen geschrieben, gedreht und unter Pseudonym auch noch geschnitten. (Na wenigstens mitgespielt haben sie nicht!)
Die Charaktere, die von sehr hochrangingen Persönlichkeiten gespielt wurden( was die Vorfreude steigen ließ):* George Clooney: Harry Pfarrer
* Frances McDormand: Linda Litzke
* John Malkovich: Osbourne “Ozzie” Cox
* Tilda Swinton: Katie Cox
* Brad Pitt: Chad Feldheimer
* Richard Jenkins: Ted Treffon
* Elizabeth Marvel: Sandy Pfarrer
* David Rasche: CIA-Officer Palmer
* J. K. Simmons: CIA-Abteilungsleiter
* Olek Krupa: Krapotkin
* Dermot Mulroney: “Coming-up-Daisy”-Star

Die Handlung( sofern sie als fotlaufend charakterisiert werden kann):
Hier mal die herausdeutbare haupthandlung. leider ist der Film mit sehr vielen einzelnen, abgehackten handlungsverläufen durchwoben und oft endet ein Strang, während drei neue beginnen.Osbourne Cox wird wegen Alkoholkonsum entlassen und beginnt nun seine Memoiren zu verfassen. Seine Frau, die ein Verhältnis mit Harry Pfarrer hat, beginnt geheim mit den Scheidungsvorbereitungen und brennt alle Vermögensdaten über Coxs auf eine CD für ihren Anwalt.
Diese CD wird in einem Fitnessstudio gefunden, in dem unter anderem Linda (an dem bewilligen ihrer Schönheitsopbezahlung arbeitet.
Ihr Kollege Chad Feldheimer bringt sie auf die Idee, zusammen Cox zu erpressen. Es folgen Erpressertreffen, Einbrüche, unerwartete Morde sowie Verstrickungen zwischen Linda und Harry. Alles im allen wird nichts zu Ende geklärt, man stirbt oder flüchtet ohne ein Schlussstatement.
Mehr an Handlung möchte ich nicht wiedergeben, weil meine Wiedergabefähigkeit bei weitem nicht so hoch liegt, als dass ich diesen WirrWarr nachvollziehbar darlegen könnte.Ein durch und durch langwierig und langweilig gestalteter Film, der einen lange auf nachvollziehbare Handlungsvorgänge hoffen und warten lässt und bis zum Ende viele Antworten offen und unbearbeitet zurückhält.
Gerade wenn man denkt, einen Sinn zu verstehen und beginnt, die Personen einschätzen zu lernen, passiert etwas unerwartetes, aus der Reihe driftendes. Manches kommt so sinnlos daher, dass dem sogar Helge Scheiders “Texas” als perfekt durchdachter Klassiker gegenübersteht.
So baut zum Beispiel der seriös, charmant und lässig wirkende Harry Pfarrer (der andauernd Seitensprünge beginnt) an einem “Dildostuhl” für seine Frau(die er sowieso schon lange betrügt, sie jedoch trotzdem liebt!?).
Die Absichten der einzelnen Charaktere werden oft stilisiert und vereinfacht dargestellt( Linda Litzke möchte EINFACH NUR eine SchönheitsOP, ohne an Moral oder sonstiges zu denken, so übergibt sie “Staatsgut” ohne zu zögern an die Russen) und man weiß nie so Recht, was das passierte bedeuten und bezwecken soll.
Für alle die jetzt sagen, “manche leute verstehen den Film einfach nicht”:Nennen wir den Film ABSTRAKT oder, um Reinhard Mey zu zitieren:
“Auch du mein Freund, natürlich kannst du Filme machen, Hör auf mit deinem Minderwertigkeitskomplex. Zu können brauchst du nichts, du mischst nur ein paar Sachen, Wie Griesgrämigkeit, Ekel, Langeweile und Sex. Die Handlung, völlig wurscht und ganz egal wie beknackt, Hauptsache, es kommt irgendwann ein tierischer Akt! Und weißt du selbst nicht, was der ganze Schwachsinn soll, Dann hast du endlich die Gewißheit: das ist anspruchsvoll!Anspruchsvoll, Anspruchsvoll, oh Mann, was sind wir alle anspruchsvoll! Bei allem, wo keiner weiß, was es bedeuten soll, Sagen wir vorsichtshalber erst mal, das ist anspruchsvoll!”

Ich für meinen Teil werde mich ab sofort vor den hochbesungenen Kritiken und einer vielversprechenden Werbung hüten.Es sollte eine “Geld-zurück-Garantie für Filme” geben.
Unter dem Genre ” Schwarze Spionagekomödie” getarnt ist als einziger Zuspruch zu dieser Einteilung zu nennen, das es lustig ist, dass das CIA keine Anhnung hat was vorgeht, obwohl laufend bespitzelt wird.
Aber witzig ist daran auch NUR, das man weiß, der CIA geht es genauso dreckig wie den ganzen Zuschauern vor der Leinwand.
So viel zu meiner CIAO-Meinung
Man liest sich
Fredi

2 responses so far ↓
1 tobi
// Nov 3, 2008 at 12:11 am
Hallo du Filmkritiker
bzw. weil ich unterschiedliche Meinungen untersütze sage ich nicht viel nur:
(oder auch nicht ^^)
ich war ja auch in dem Film und muss sagen, dass ich ihn gut fand ^^ Weil ich jetzt hier ja auch niemdanden überzeugen will
Ich mag den Film weil er sich nicht 100% zuordnen lässt. Es ist eine Komödie aber eine durchgeknallte. Es sind einfache Charaktere (wie du gesagt hast) die aber völlig unerwartetes tun bzw. dass die Handlung so zerhackt ist, dass man sich anstrengen muss einen Sinn dahinter zu finden um dann festzustellen: Alle sind am Ende tot und diese Frau da (wie sie auch immer heißt) wird jetzt schöner
Nur zur Erklärung: Der Typ mit dem Dildostuhl ist paranoid, wahrscheinlich WEIL er den dildostuhl und so ne scheiße macht mit seitensprüngen usw…
Ich habe sehr oft gelacht bei dem Film
Aber dass Trailer überladen sind, da stimme ich im Allgemeinen zu… Vorallem bei so sachen wie IceAge2 und so “ach, wir haben so viel Geld verdient, dann machen wir noch einen Zweiten Teil und verkaufen tausende Lizenzen an McDonald’s für deren Happy Meal”-Produzenten ^^
guuuute nacht
tobi
PS: ein ausführlicher Post zu dessen Vollendung ich nicht fähig wäre
sehr schön ^^
2 Sarah
// Nov 4, 2008 at 9:13 am
also Fredi, tut mir Leid, ich kann dir leider auch nich ganz zustimmen
Am Anfang, geb ich zu, kam er mir auch etwas lasch vor, aber dann fand ich ihn immer besser.
So, ich muss gleich zur Schule, deswegen kann ich den Post auch nich weiter ausführen, aber ich schließ mich mal Tobis Post an.
Außerdem hängt mein Firefox wieder, wenn ich auf eurem Blog bin… aber das is ein anderes Thema…
Liebe Grüße, Sarah
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