Manche denken sich bei den beiden Wörtern “humanes Interfacedesign” schon irgendwie, dass das komisch ist und irgendwie abgefahren…. Ich poste hier ein (Interview-)Video mit Aza Raskin (sein Blog | Wikipediaeintrag zu ihm) dass ich bei Golem.de gefunden habe.
Nach dem schauen wird einem klar “worüber der Typ da redet… das verstehe ich ja”
und genau das finde ich das tolle an solchen Gedankenzügen von Entwicklern. Aus der sicht eines Programmierers ist das ganze so abstrakt, dass es für einen Nicht-ITler schon wieder richtig simpel und verständlich wird. So Leute wie Aza Rasking braucht man: Die können innovatives entwerfen und das dann jedem erklären, der einen PC hochfahren kann, aber auch Programmierer und Entwickler können sich an diesen Gedanken orientieren wenn sie neue Produkte entwerfen.
Und um dann mal zusehen was da raus kommt war ich auf der Webseite der Firma von Raskin die sich Humanized nennt. Da steht dann z.B.
Software is too frustrating.
There are a lot of choices in today’s computing world – what’s worse, most of them are too complicated. Hundreds of features, dozens of user preferences, unresponsive programs, inscrutable error messages, crowded toolbars, merciless disrespect for the safety of your data; all of these are problems that plague most of today’s software.
Auf dieser Webseite gibt es ein Demovideo zum Produkt Enso (dass man dort auch kostenlos runterladen kann)
Was ich auch noch toll finde ist, dass der den Mac nicht als die Plattform mit dem Ultimativen Interface anprangert, obwohl sein Vater im Prinzip der Macs in der 90er Jahren sehr stark geprägt hat.
Dann gibt es ein firefox-Plugin dass aber noch in der Entwicklung ist. Um das zu sehen:
Ubiquity for Firefox from Aza Raskin on Vimeo.
bzw hier gibt es noch einen Post dazu.
für die die immer noch mehr wollen gibts hier noch ein Video eines Meetings des Mozilla-Teams in Rom oder hier noch einen Post “Werden Aza Raskin und Mozilla Labs die Interface-Welt voranbringen?” oder hier “Jef Raskins LEAP-Konzept und Aza Raskins Enso”
bitte gebt ein Rating ab
Tobi


2 responses so far ↓
1 Tobias
// Nov 12, 2008 at 1:33 am
Hallo Tobi, bei so vielen Trackbacks werde ich doch aufmerksam
. Schöner Beitrag.
Dass Aza übrigens kein Mac-Jünger ist, wundert mich übrigens nicht so sehr. Sein Vater hat zwar dem Macintosh seinen Namen gegeben, das Interfacekonzept ist aber hauptsächlich durch Steve Jobs und die Leute geprägt, die den Mac später fertig gemacht haben, nachdem Raskin rausgemoppt wurde (ich glaube, diese Verkürzung beschreibts ganz gut).
Raskin wollte beispielsweise keine Maus, der Mac war aber *die* Maus-Software der Zeit…
Wie Raskin sich UIs vorgestellt hat, kann man in der CanonCat sehen. Diesen Rechner hat er danach für Canon produziert; wurde aber nie ein Erfolg. In seinem Buch beschreibt er sehr gut, warum er das so gemacht hat…
Aza folgt in diesen Gedanken seinem Vater.
Mit dem Unterschied das Jef zu radikal war, als dass er sich mit aktuellen Betriebssytemen hätte anfreunden können. Aza versucht das System von innen zu verbessern..
2 tobi
// Nov 12, 2008 at 7:10 pm
Hey Namensvetter!
Ich freu mich immer über welche!
Vielen dank für dein Kommentar
Vorallem wenn sie inhaltlich kontruktiv sind usw.
Das nächste mal muss ich wohl besser recherchieren
lg tobi
Leave a Comment